Wenn Mitarbeitende ohne elektrotechnische Ausbildung Schutzeinrichtungen wie Sicherungen, Motorschutzschalter oder Fehlerstromschutzschalter quittieren oder abgeschlossene elektrische Betriebsstätten betreten müssen, sind klare rechtliche Rahmenbedingungen einzuhalten. Fehlt die notwendige Qualifikation, trägt der verantwortliche Vorgesetzte im Schadensfall die volle rechtliche Verantwortung.
Dieser eintägige Zertifikatslehrgang vermittelt die erforderliche Fachkunde gemäß § 3 Abs. 1 DGUV Vorschrift 3, VDE 1000-10 Abschnitt 3.3 und § 7 DGUV Vorschrift 1 – praxisnah, verständlich und mit abschließender Lernerfolgskontrolle.
Wichtiger Hinweis: Eine EuP arbeitet stets unter Leitung und Aufsicht einer Elektrofachkraft. Das bedeutet nicht, dass die EFK ständig anwesend sein muss – sie hat jedoch in angemessenen Abständen zu prüfen, ob die erteilten Anweisungen eingehalten und die Arbeiten sicherheitsgerecht ausgeführt werden.
Seminarinhalte
- Gefahren des elektrischen Stroms
- Die 5 Sicherheitsregeln
- Zulässige Tätigkeiten unter Leitung und Aufsicht einer Elektrofachkraft
- Grundlagen der Elektrotechnik
- Betreten abgeschlossener elektrischer Betriebsstätten
- Anwendung von Schutzmaßnahmen
- Quittieren von Schutzeinrichtungen:
- Motorschutzschalter
- Fehlerstromschutzeinrichtungen (RCD/FI)
- Leitungsschutzschalter (MCB)
Zielgruppe
Das Seminar richtet sich an elektrotechnische Laien, die im betrieblichen Alltag einfache elektrotechnische Tätigkeiten – insbesondere das Quittieren von Schutzeinrichtungen – übernehmen sollen.
Seminardetails
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Präsenz oder Inhouse |
| Dauer |
1 Tag |
| Termine |
Auf Anfrage |
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Zertifikat bei bestandener Lernerfolgskontrolle oder Teilnahmebescheinigung mit detaillierter Auflistung der Seminarinhalte als Fachkundenachweis |
Hinweis
Dieses Seminar kann auf Wunsch auch in englischer Sprache als Inhouse-Veranstaltung durchgeführt werden.